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elterliche präsenz
Die Eltern sind auf der einen Seite Freunde und Begleiter ihrer Kinder, auf der anderen Seite aber auch Erzieher, Grenzsetzer und Einflussnehmer. Sie müssen körperlich, geistig und im Handeln präsent sein in der Rolle als Erziehende und spürbar für die Kinder. Elterliche Präsenz bezeichnet in dem Sinne die notwendige elterliche Autorität.
In Eskalationssituationen verlieren Eltern oft ihre persönliche Stimme und ihre Autorität. Sie geraten an den Rand der Familie und haben keinen erkennbren Platz als Eltern mehr inne. Die Eltern werden von Gefühlen der Hilflosigkeit und Ohnmacht ihren Kindern gegenüber geplagt und sie werden zunehmend in einen Machtkampf mit ihnen verstrickt.
Ziel einer positiven Veränderung in solchen Situationen ist es, die elterliche Präsenz wieder herzustellen.
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gewaltfreier widerstand
Die Wiederherstellung der elterlichen Präsenz kann nicht konfliktfrei geschehen, sondern ist mit heftigen Auseinandersetzungen verbunden. Laut Omer lässt sich diese Präsenz am besten wieder herstellen, wenn sie mit dem Konzept des gewaltlosen Widerstands verbunden ist, wie es durch Ghandi bekannt geworden ist. Dabei stellen sich die Eltern dem unannehmbaren Verhalten ihres Kindes gewaltfrei und entschlossen entgegen, ohne eine Eskalation zu provozieren.
eltern coaching
Der Fokus richtet sich in erster Linie auf das Leiden der Eltern. Das Konzept unterstellt, dass durch eine Stärkung der Eltern auch eine Verbesserung für die Kinder und Jugendlichen erreicht wird. Das Eltern Coaching soll nicht alle Probleme in einer Familie lösen, sondern wird auf ein bis zwei problematische Verhaltensweisen der Kinder fokussiert. Haim Omer geht davon aus, dass damit ein positiver Prozess in der Familie in Gang gesetzt wird. In der Folge gelingt es den gestärkten Eltern, auch weitere Probleme zu lösen.
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